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Sollen Kunden bargeldlos bezahlen?: Goethe B2 Sprechen Example

3 September 2026 · Papagei
Brandenburg Gate with the title "Sollen Kunden bargeldlos bezahlen?" — Papagei German B1/B2 exam preparation

Cashless payment is one of those exam themes that keeps coming back, and for good reason: it touches everyday life, sparks genuine disagreement, and gives you plenty of room to argue both sides. In the Goethe B2 Sprechen Teil 2 format, you and a partner are asked to exchange viewpoints on exactly this question, react to each other’s arguments, and land on a clear conclusion.

What makes this theme tricky isn’t the vocabulary — it’s the structure. You need to state a position, back it up, respond naturally to counterarguments, and wrap things up with a summary, all while keeping the conversation flowing in real time.

Practicing with a real, recurring theme like this one means you’re not just memorizing phrases in isolation. You’re building the muscle memory for how a debate actually unfolds under exam conditions.


Here is the exam task exactly as it would appear, followed by a model answer you can study.

The Task (as given in the real exam)

Sie sind Teilnehmende eines Debattierclubs und diskutieren über die aktuelle Frage unten. Die Frage lautet: „Sollen Kunden bargeldlos bezahlen?“. Tauschen Sie Ihren Standpunkt und Ihre Argumente aus. Reagieren Sie auf die Argumente Ihrer Gesprächspartnerin/Ihres Gesprächspartners. Fassen Sie am Ende zusammen: Sind Sie dafür oder dagegen? Sprechen Sie circa 5 Minuten.

You need to cover:

  • Standpunkt und Argumente austauschen.
  • Auf die Argumente der Gesprächspartnerin/des Gesprächspartners reagieren.
  • Am Ende zusammenfassen: dafür oder dagegen?

Discussion Structure

Sollen Kunden bargeldlos bezahlen?

Arguments in favour (Pro):

  • Man muss kein Papiergeld dabeihaben und kann bequem mit Karte oder Smartphone bezahlen.
  • Man trägt kein physisches Geld, wodurch Diebstahl kein Problem darstellt.
  • Man verliert kein Kleingeld und behält das Budget leichter unter Kontrolle.
  • Bargeldloses Bezahlen geht schneller.

Arguments against (Kontra):

  • Manche Menschen kennen sich nicht mit elektronischen Geräten aus.
  • Ohne Strom oder Internet funktionieren bargeldlose Zahlungen nicht.
  • Es gibt Risiken wie Datendiebstahl.

Your position: Zusammenfassend lässt sich sagen, dass sowohl Risiken wie Datendiebstahl als auch die Abhängigkeit von Strom und Internet ernst zu nehmen sind, sodass Bargeld nicht völlig verschwinden sollte. Unter dem Strich überwiegen jedoch die Vorteile wie Schnelligkeit, Sicherheit vor Diebstahl und bessere Budgetkontrolle, weshalb ich insgesamt für bargeldloses Bezahlen bin.

🔊 Listen to the model

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Model Dialogue

A: Unsere heutige Frage lautet: Sollen Kunden bargeldlos bezahlen? Ich vertrete den Standpunkt, dass Kunden bargeldlos bezahlen sollen. Ein starkes Argument dafür ist, dass man kein Papiergeld dabeihaben muss und bequem mit Karte oder Smartphone bezahlen kann. Wie sehen Sie das?

B: Da haben Sie einen wichtigen Punkt angesprochen, und die Bequemlichkeit will ich gar nicht bestreiten. Ich sehe das trotzdem anders, und zwar aus folgendem Grund: Manche Menschen kennen sich einfach nicht mit elektronischen Geräten aus, und für sie wird bargeldloses Bezahlen zu einer echten Hürde.

A: Diesen Einwand kann ich nachvollziehen, allerdings bleibe ich bei meiner Position, denn die Bedienung wird ständig einfacher. Lassen Sie mich einen weiteren Vorteil ansprechen: Wer kein physisches Geld bei sich trägt, muss sich auch keine Sorgen um Diebstahl machen.

B: Sie haben insofern recht, als Diebstahl von Bargeld tatsächlich ein Problem ist. Genau das ist aber der Punkt, an dem wir unterschiedlicher Meinung sind: Ohne Strom oder Internet funktionieren bargeldlose Zahlungen überhaupt nicht. Fällt das Netz aus, steht man ohne Möglichkeit da, überhaupt zu bezahlen.

A: Das mag in der Theorie stimmen, in der Praxis sieht es aber anders aus, denn solche Ausfälle sind selten. Darf ich dazu noch etwas ergänzen? Wer bargeldlos bezahlt, verliert kein Kleingeld und behält so das Budget leichter unter Kontrolle.

B: Dem widerspreche ich nicht grundsätzlich, aber die Kontrolle über das Budget hat auch eine andere Seite: Bei elektronischen Zahlungen gibt es Risiken wie Datendiebstahl, und dann ist nicht nur Kleingeld, sondern das ganze Konto betroffen.

A: Wenn ich Ihren Gedanken weiterführe, käme man zu dem Schluss, dass Sicherheit immer relativ ist, ob mit Bargeld oder ohne. Ein Argument bleibt für mich dennoch bestehen: Bargeldloses Bezahlen geht schließlich auch schneller, gerade an der Kasse spart man deutlich Zeit.

B: Das gebe ich zu, an der Kasse geht es oft schneller. Allerdings wiegt für mich das Risiko des Datendiebstahls schwerer als ein paar gesparte Sekunden.

A: Was würden Sie jemandem entgegnen, der sagt, dass Banken heute gut gegen solche Risiken absichern?

B: Ich würde antworten, dass Sicherheit nie hundertprozentig ist, und gerade Menschen, die sich mit Technik nicht auskennen, sind besonders gefährdet, Opfer solcher Risiken zu werden.

A: Fassen wir zusammen: Wir sind uns einig, dass sowohl Sicherheit als auch Zugänglichkeit wichtige Fragen sind. Unter dem Strich bin ich dennoch dafür, dass Kunden bargeldlos bezahlen, vor allem weil es kein Diebstahlrisiko für physisches Geld gibt und weil es so viel Zeit spart.

B: Ich bleibe dabei: Auch wenn bargeldloses Bezahlen praktisch ist, überwiegen für mich die Risiken des Datendiebstahls und die Tatsache, dass ohne Strom oder Internet gar nichts mehr geht. Deshalb bevorzuge ich weiterhin Bargeld.


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