Konsumverhalten: Goethe B2 Schreiben Example

Konsumverhalten — our habits around buying, needing, and wanting — shows up again and again in the Goethe B2 Schreiben Teil 1 exam, and for good reason. It’s a theme every examiner assumes you can talk and write about, because it touches daily life, personal choices, and broader questions about society all at once.
That’s exactly what makes it tricky. You need more than vocabulary about shopping; you need to build an argument, take a position, and structure your response the way the exam expects. Fashion-driven overconsumption, the topic behind this particular task, is a great example of how personal and societal angles intertwine in a single prompt.
Working through real, recurring exam themes like this one is one of the most efficient ways to prepare. Instead of guessing what might come up, you get familiar with how these topics are actually phrased and argued at B2 level.
Here’s the original exam task, followed by a model answer you can study and learn from.
Essay Structure
Immer mehr Menschen kaufen mehr, als sie eigentlich benötigen, oft aus modischen Gründen.
Reasons:
- ✓Die Herstellung von Produkten verbraucht Rohstoffe und Energie und erzeugt Abfall, was der Umwelt schadet.
- ✓Regelmäßiges Einkaufen, besonders von Kleidung, kostet viel Geld.
- ✓Überkonsum kann zu finanziellen Problemen führen.
- ✓Einkaufen kann Zeit- und Stressquelle sein.
Options considered:
Conclusion: Jeder sollte selbst entscheiden, aber auch an zukünftige Generationen denken, da häufiges Einkaufen die Umwelt belastet.
Model Essay (Stellungnahme)
Aufgrund des zunehmenden Konsums in unserer heutigen Gesellschaft steht es außer Zweifel, dass immer mehr Menschen mehr kaufen, als sie eigentlich benötigen. In Bezug auf das Thema halte ich es für relevant und bin der Meinung, dass viele Menschen aus modischen Gründen gut gekleidet sein wollen und deshalb viel Wert auf Kleidung legen.
Dieses Verhalten hat allerdings mehrere Nachteile. Die Herstellung von Produkten verbraucht Rohstoffe und Energie, und die große Menge produzierter Waren führt zu viel Abfall, was der Umwelt schadet. Zudem gibt man beim regelmäßigen Einkaufen, vor allem von Kleidung, viel Geld aus, was zu Überkonsum und finanziellen Problemen führen kann. Auch Zeit und Nerven kosten häufige Einkäufe, insbesondere wenn man unter Zeitdruck steht.
Es gibt jedoch bewusstere Alternativen. Man kann an wohltätige Organisationen spenden und dabei an sozialem Ansehen gewinnen. Second-Hand-Kleidung oder Einkäufe auf dem Flohmarkt sind zudem deutlich günstiger. Eine weitere Möglichkeit ist eine Kleidertauschparty: Dabei tauschen die Mitglieder untereinander, ohne Geld auszugeben.
Zusammenfassend möchte ich betonen, dass jeder selbst entscheiden sollte, wie er konsumiert — wir sollten dabei aber auch an künftige Generationen denken, da häufige Einkäufe die Umwelt belasten. Im Hinblick auf das Thema war das meine Überlegung. Ich bin mit meinem Beitrag am Ende.
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