B2SprechenRedemittel

Soll man in sozialen Medien aktiv sein? : exemple Goethe B2 Sprechen

3 septembre 2026 · Papagei
Porte de Brandebourg avec le titre « Soll man in sozialen Medien aktiv sein? » — Papagei, préparation aux examens d'allemand B1/B2

Les réseaux sociaux sont un de ces sujets qui reviennent sans cesse à l’examen Goethe B2 Sprechen, et ce n’est pas un hasard : c’est un thème sur lequel chaque candidat a un avis, ce qui en fait un excellent moyen d’évaluer votre capacité à argumenter, approuver, contredire et arriver à une position claire sous la pression du temps.

Dans le Teil 2, il ne s’agit pas simplement d’exprimer votre avis une fois puis de passer à autre chose. On attend de vous que vous échangiez des arguments avec un partenaire, que vous réagissiez à ce qu’il dit, puis que vous concluiez par un bref résumé de votre position. C’est justement cet échange qui pose problème à ceux qui n’ont préparé que des réponses de type monologue.

Travailler sur un exemple concret comme celui-ci — avec de vraies formulations pour approuver, objecter et résumer — vous donne un modèle que vous pourrez adapter à de nombreux autres sujets de débat le jour de l’examen.


Voici la consigne d’examen telle qu’elle apparaîtrait dans le véritable examen Goethe B2 Sprechen, suivie d’une réponse modèle.

L'énoncé (tel qu'il apparaît à l'examen réel)

Sie sind Teilnehmende eines Debattierclubs und diskutieren über die aktuelle Frage unten. Die Frage lautet: „Soll man in sozialen Medien aktiv sein?“. Tauschen Sie Ihren Standpunkt und Ihre Argumente aus. Reagieren Sie auf die Argumente Ihrer Gesprächspartnerin/Ihres Gesprächspartners. Fassen Sie am Ende zusammen: Sind Sie dafür oder dagegen? Sprechen Sie circa 5 Minuten.

Vous devez aborder :

  • Standpunkt und Argumente austauschen.
  • Auf die Argumente der Gesprächspartnerin/des Gesprächspartners reagieren.
  • Am Ende zusammenfassen: dafür oder dagegen?

Structure de la discussion

Soll man in sozialen Medien aktiv sein?

Arguments pour (Pro) :

  • Man hält Kontakt zu Familie und Freunden weltweit, z. B. über Facebook.
  • Man erfährt schnell Neuigkeiten und Trends aus aller Welt.
  • Man kann eigene Meinungen, Fotos oder Projekte zeigen.
  • Für manche Berufe, z. B. digitales Marketing, ist es unverzichtbar.

Arguments contre (Kontra) :

  • Kann viel Zeit kosten und ablenken.
  • Es besteht die Gefahr von Falschinformationen.
  • Vergleiche mit anderen können das Selbstwertgefühl belasten.

Votre position: Zusammenfassend bin ich dafür, in sozialen Medien aktiv zu sein, da die Vorteile unter dem Strich überwiegen. Vor allem der Kontakt zu Familie und Freunden weltweit sowie die beruflichen Chancen, etwa im digitalen Marketing, wiegen schwerer als die Risiken. Mein Fazit ist, dass man dabei jedoch bewusst mit seiner Zeit umgehen sollte, insofern Falschinformationen und übermäßige Vergleiche mit anderen vermieden werden.

🔊 Écouter le modèle

0:000:00

Dialogue modèle

A: Unsere heutige Frage lautet: Soll man in sozialen Medien aktiv sein? Ich vertrete den Standpunkt, dass man das durchaus sein sollte. Ein wichtiges Argument dafür ist, dass man so Kontakt zu Familie und Freunden weltweit halten kann, zum Beispiel über Facebook. Gerade wenn Angehörige im Ausland leben, ist das eine große Erleichterung. Wie sehen Sie das?

B: Diesen Punkt verstehe ich, aber genau dieses ständige Kontakthalten hat auch eine Kehrseite: Es kann sehr viel Zeit kosten und ablenken. Man wollte eigentlich nur kurz eine Nachricht lesen und verbringt am Ende eine Stunde damit, durch verschiedene Profile zu scrollen.

A: Diesen Einwand kann ich nachvollziehen. Trotzdem bleibe ich bei meiner Position, denn diese Zeit ist ja nicht verloren: Man erfährt gleichzeitig schnell Neuigkeiten und Trends aus aller Welt. Man ist also nicht nur beschäftigt, sondern auch besser informiert als früher.

B: Sie haben insofern recht, als man tatsächlich schneller informiert ist. Allerdings besteht dabei eine Gefahr von Falschinformationen. Nicht alles, was schnell verbreitet wird, ist auch geprüft, und Fehlinformationen verbreiten sich in sozialen Medien besonders leicht.

A: Das mag in der Theorie stimmen, in der Praxis sieht es aber anders aus. Man kann lernen, Quellen kritisch zu prüfen. Darf ich den Blick auf einen anderen Aspekt lenken? Man kann in sozialen Medien nämlich auch eigene Meinungen, Fotos oder Projekte zeigen, was eine kreative Chance ist.

B: Da haben Sie einen wichtigen Punkt angesprochen, doch genau dieses Zeigen von Fotos hat eine problematische Seite: Vergleiche mit anderen können das Selbstwertgefühl belasten. Wer ständig die scheinbar perfekten Bilder anderer sieht, fühlt sich schnell unzureichend.

A: Sie haben insofern recht, als solche Vergleiche tatsächlich belastend sein können. Lassen Sie mich einen ganz anderen Punkt ansprechen: Für manche Berufe, zum Beispiel im digitalen Marketing, ist eine Präsenz in sozialen Medien schlicht unverzichtbar geworden.

B: Dem widerspreche ich nicht grundsätzlich, aber das betrifft ja nur einen Teil der Berufe. Für die meisten Menschen im Alltag überwiegen für mich weiterhin die Nachteile, gerade der Zeitverlust und der Druck durch ständige Vergleiche.

A: Wenn ich Ihren Gedanken weiterführe, käme man zu dem Schluss, dass es vor allem auf einen bewussten Umgang ankommt. Genau das ist der Punkt, an dem wir unterschiedlicher Meinung sind: Ich sehe die Verantwortung beim Nutzer, nicht bei den Plattformen selbst.

B: Das kann ich nachvollziehen, aber ein bewusster Umgang gelingt eben nicht jedem gleich gut, besonders jüngeren Nutzern nicht. Deshalb bleibe ich skeptisch, auch wenn ich zugebe, dass der Kontakt zu Freunden im Ausland ein echter Vorteil ist.

A: Fassen wir zusammen: Wir sind uns einig, dass Falschinformationen und Vergleiche echte Risiken sind. Unter dem Strich bin ich dennoch dafür, aktiv zu sein, vor allem weil man Kontakte weltweit pflegen kann und weil es beruflich oft unverzichtbar ist.

B: Wir haben unterschiedliche Positionen, aber die Argumente liegen jetzt auf dem Tisch. Ich bleibe dabei: Der Zeitverlust und die Belastung fürs Selbstwertgefühl wiegen für mich schwerer als die Vorteile. Mein Fazit ist daher, dass man eher zurückhaltend in sozialen Medien aktiv sein sollte.


Vous voulez vous familiariser avec ce genre de sujets avant le jour J ? Entraînez-vous sur d’autres thèmes de Sprechen et Schreiben grâce aux exercices corrigés par l’IA de Papagei, et suivez vos progrès avec votre Readiness Score personnel.


Thèmes d’examen similaires

Commencez par le guide complet du B2 Sprechen Teil 2 (Diskussion), puis entraînez-vous sur ces thèmes de la même partie de l’examen :

PDF gratuit

Le kit de révision Papagei (PDF)

Corrigés types, expressions clés et checklists pour les quatre modules de l’examen, dans un PDF imprimable.

Pas de spam. Désinscription à tout moment.

← Retour à tous les articles